Diese figürliche Arbeit im Pop-Art-Stil ist wie so oft dem Einfluss meiner Intuition geschuldet. Wer meine letzten Skulpturen noch vor Augen hat, weiß, dass ich erst kürzlich einen Torso aus meinem sogenannten „Skulpturen-Friedhof“ geholt habe.
Der obere Teil, die Brust, ist hierbei übrig geblieben. Dennoch entschied ich mich dafür, diesen weiter zu verarbeiten, da mir die stark abgesetzte Aufteilung zwischen Brust und Restkörper gefiel.
Das Prinzip „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ ist ein Thema, das bereits in mehrere meiner Arbeiten eingeflossen ist. Was benötigt es tatsächlich, um einen menschlichen Körper darzustellen?
Ich werde sicherlich nicht der Erste sein, der sich damit beschäftigt, und ich habe es auch noch nicht bis ins Extrem getrieben. Dies mag wohl mit meiner Vorliebe für Anatomie zusammenhängen. Dennoch fasziniert es mich, eine vollendete Form so weit zu reduzieren, dass der leere Raum ein Teil der Skulptur wird.
Das Pop-Art-Design, das die Brüste der Dame schmückt, ist dem Experimentieren geschuldet. Nach all dem Pink in meinen letzten Arbeiten ist es eine willkommene Abwechslung.






